Auch Erwachsene kommen an dem schaurigen Spektakel nicht vorbei.
Längst hat die amerikanische Nacht des Gruselns auch Europa erreicht.
Ob im Botanischen Garten in Berlin, ob in Bern oder Rom – mittlerweile werden am und um den 31. Oktober Tausende von Halloween-Partys angeboten. Stilecht - mit Kürbiskerngebäck und blutrotem Sekt.
Ganz so spaßig, wie es auf den ersten Blick scheint, ist zumindest die Geschichte des Festes nicht. Seine Wurzeln hat Halloween im „Samhain”, einem der vier großen Jahreszeitenfeste der Kelten auf den britischen Inseln, in Frankreich, Deutschland und in den keltischen Ländern, wo Muck Olla geehrt wurde (aber auch in anderen Regionen wurden Totengötter verehrt).
Dort feierte man in vorchristlicher Zeit das Ende des Jahres / Sommers, das auf den 31. Oktober fiel.
Druiden(= Schamane), die Priester und Wahrsager der Kelten, brachten dem „Samhain”, dem Fürsten des Totenreichs, in der Nacht zum 1. November Opfer, um ihn milde zu stimmen.
Die Kelten gingen nämlich davon aus, dass in eben jener Nacht zum einen die Seelen der Verstorbenen „eingesammelt“ werden, zum andern aber die Seelen der Verstorbenen zur Erde zurückkehren, um sich der Lebenden zu bemächtigen.
Die Harmlosen um zu sehen ob „Zuhause“ alles in Ordnung ist und ihre Gaben zu bekommen, andere um sich zu rächen oder um „Verwirrung” zu stiften.
Um von den Geistern als einer von ihnen gehalten zu werden, verkleidete man sich selbst als Geist, Skelett oder Hexe und zündete zudem am Vorabend des Festes auf den Hügeln und vor den Häusern Feuer an. Diese sollten die Dämonen abschrecken und den Winter begrüßen.
Außerdem forderten die Druiden ihren Anteil an der Ernte und den geschlachteten Tieren ein und je nach Zufriedenheit wurde dann Schutz oder Fluch ausgesprochen(trick or treat), bzw. von Ihnen die Menschen für die Opferungen bestimmt.
Die Opfer waren zum allergrößten Teil Kinder und Frauen.
Die druidischen Feste drehten sich um, Landwirtschaft, Pflanzen, Ernte, Jahreszeiten und Mondphasen.
Sie sind deshalb ERDBEZOGENE ANBETUNG, die auf die Jahreszeiten,
den Mond und die Sterne abgestimmt ist.
Sie feierten mit drei verschiedenen Arten von Festen.
Gemeinsam ist ihnen die Furcht vor den Göttern und Dämonen und das Opfer (immer auch Menschenopfer) dargebracht wurden (und werden), um die bösen Geister und die Gespenster des vergangenen Jahres zu vertreiben und Schutz zu erbitten.
Dabei handelt es sich um sogenannte weiße Magie. Dass diese nicht harmlos ist, kann schon an dem weiter oben geschilderten erkennen.
Auch das wohl bekannteste Halloween-Utensil, die Kürbislaterne „Jack-o-Lantern”, geht auf eine irische Überlieferung zurück.
Darin soll der Teufel der Seele eines schlimmen Trunkenboldes namens Jack, der weder zum Himmel noch zur Hölle taugte, ein winziges Licht gegeben haben. Und damit soll der arme Jack nun bis zum Jüngsten Gericht umherirren.
Dies ist eine nette Legende, die Wahrheit sieht einfach nur Grausam aus.
Es waren „Lampen“ in denen das Fett der geopferten Kinder verbrannt wurde.
Paradoxerweise verdankt das heidnische Fest seinen Namen einem christlichen Feiertag. Das heutige „Halloween” geht auf den Abend vor Allerheiligen zurück („All Hallows Even"

Mit mäßigem Erfolg: Trotz Christentum blieb die abergläubische Feier Teil der irischen Tradition.
schon von Anfang an geht es um unsere Entscheidung für oder gegen GOTT
und damit um Segen oder Fluch.