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Warum lässt Gott Leid zu?

Warum lässt Gott Leid zu?
Billy Graham's Tochter Anne Graham wurde im Fernsehen, in der "Early Show" von Jane Clayson bezüglich der Ereignisse des 11. September 2001 interviewt.

Hier auszugsweise ihre Antworten auf die Frage: "Wie konnte Gott so etwas zulassen?"

Anne Graham:

Ich glaube, dass Gott über die Sache ebenso tiefbetrübt ist wie wir.

Aber im Laufe der Jahre haben wir Gott aufgefordert, aus unseren Schulen, Regierungen und unserem Leben zu verschwinden.

Und da Er ein 'Gentleman' ist, hat er sich leise zurückgezogen. Wie können wir Seinen Schutz und Segen erwarten, wenn wir von Ihm allein gelassen werden möchten?

Ich denke, es fing damit an, dass Madeline Murry O'Hare (sie wurde ermordet, ihre Leiche wurde vor kurzem gefunden) sich über das Gebet in den Schulen beschwerte und es nicht mehr wollte. Und wir sagten OK.

Dann meinte jemand, dass wir die Bibel in den Schulen besser nicht mehr lesen sollten. Und wir sagten OK.
Dann sollten wir unsere Kinder wegen schlechtem Benehmen nicht mehr strafen, um ihre kleinen Persönlichkeiten und ihr Selbstwertgefühl nicht zu verletzen. Und wir sagten OK.
Dann sagte jemand, dass Lehrer und Erzieher Kinder nicht bestrafen sollten und die Schulverwaltungen stimmten dem zu, um in keinem schlechten Licht dazustehen oder gar gerichtlich verfolgt zu werden.

Dann sollten unseren Töchtern ohne Wissen der Eltern erlaubt werden, abzutreiben. Und wir sagten OK.

Dann befürworteten einige Mitglieder des Schulvorstandes das Verteilen von Kondomen an die Jungen, die schließlich ihren Spaß haben sollten.
Und wir sagten OK.

Dann wurde behauptet, dass es unwichtig sei, welch ein Leben hochrangige Persönlichkeiten führten, solange ihre Arbeit gut sei und die Wirtschaft funktioniere.
Erst wurden nackte Frauen in Zeitschriften abgebildet, danach wurde durch die Unterhaltungsindustrie für Weltlichkeit, Gewalt und perversen Sex geworben.

Es wurde Musik aufgenommen, die zum Gebrauch von Drogen, Mord und Satanismus aufrief. Wir sagten, solches sei nur Unterhaltung, die sowieso von niemandem ernst genommen und keine negativen Folgen haben würde.

Jetzt aber fragen wir uns, warum unsere Kinder kein Gewissen haben und Gut und Böse nicht unterscheiden können. Ich denke, dass wir ernten, was wir gesät haben.

„Lieber Gott, warum hast du das kleine Mädchen nicht gerettet, das in ihrem Klassenzimmer getötet wurde?" Mit freundlichen Grüßen, ein betroffener Schüler.” Und die Antwort: „Lieber betroffener Schüler, ich bin in den Schulen nicht geduldet ... Mit freundlichen Grüßen, Gott.”

Seltsam, wie leicht die Menschen Gott wie Dreck behandeln und sich dann wundern, dass die Welt zur Hölle fährt.
Seltsam, dass wir den Zeitungen glauben, aber die Bibel in Frage stellen.

Seltsam, dass jeder in den Himmel kommen möchte, vorausgesetzt, dass er nicht der Bibel gemäß glauben, denken und handeln muss.

Seltsam, dass viele sagen: "Ich glaube an Gott" und folgen immer noch dem Satan nach (der übrigens auch an Gott 'glaubt'zwinkerndes Smiley.


Seltsam, dass das Grobe, Vulgäre und Obszöne freien Raum hat, während in der Schule und am Arbeitsplatz die öffentliche Diskussion über Gott unterdrückt wird.

Seltsam zu beobachten, wie Spaß-Mails sich wie ein Strohfeuer ausbreiten, aber bei einem Mail, in dem von Gott oder dem Glauben die Rede ist wird 2x nachgedacht bevor man diese weiterschickt.

Seltsam, dass jemand am Sonntag Feuer und Flamme für Jesus sein kann aber für den Rest der Woche ein unsichtbarer Christ ist.



Geben Sie diese Botschaft weiter, wenn Sie meinen, dass es einen Wert hat. Aber wenn Sie diese Gedankengänge verwerfen, dann beschweren Sie sich nicht über die schlechte Lage, in der sich die Welt heute befindet.

Dieses Interview ist der Zeitschrift „Philadelphia Kreuz und Reich”, Nr. 1/2003 entnommen.

Kommentare

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Misio 18.03.2013 22:31
Übrigens kann ich gerade keine Mails versenden . . .

Zephyros wollte dir antworten . . .

aber vielleicht genügt das . . . zwinkerndes Smiley)

LG
 
Misio 18.03.2013 22:43
????
 
Misio 18.03.2013 22:53
Nein, das kann es nicht sein.

Es kommen einfach seltsame Meldungen . . . das war letzte Woche schon mal so . . . auf dieser Seite brauch man sich doch über nichts wundern . . .
 
(Nutzer gelöscht) 18.03.2013 22:56
Gratulation, Billys Tochter tritt exakt in die Fußstapfen ihres wunderbaren Vaters! Das finde ich toll, und Interview steckt voller Weisheit! Wenn es doch nur viele, viele solche Menschen in dieser Welt gäbe.
 
Misio 18.03.2013 22:56
Aber eigentlich wollte ich eine andere Anregung geben.
 
Misio 18.03.2013 22:59
@seeyou, kopieren und als Mail versenden . . .

was hältst du davon ?

Es könnten Fragen kommen, keine Netten unter umständen . . .
 
Misio 18.03.2013 23:00
Und DU, und DU auch ??
 
(Nutzer gelöscht) 18.03.2013 23:17
......jetzt red doch mal Klartext ----- was möchtest du? Ja, ich könnte es kopieren und als Mail versenden, kein Problem. Auch wenn keine netten Fragen kommen!
 
Misio 19.03.2013 09:19
Du fragst was ich möchte . . .

ist das nicht ganz offensichtlich ? Ich möchte Mut machen "Salz der Erde" zu sein !

Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat.
1.Johannes 4,16

Diese Liebe braucht diese Welt ! !
 
Misio 19.03.2013 09:20
Außerdem gibt es da noch eine Wunderbare Verheißung:

Jeder nun, der mich bekennt vor den Menschen,
den will auch ich bekennen vor meinem himmlischen Vater . . .
 
Misio 19.03.2013 09:38
und einen Auftrag von JESUS:

Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung!

Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden;

wer aber nicht glaubt, der geht für die EWIGKEIT verloren.


GOTT sagt aber ausdrücklich, dass ER nicht möchte, das ein Mensch verloren geht !
 
Misio 19.03.2013 09:40
2.Kor 5:20

So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, und

zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun an Christi Statt:

Lasset euch versöhnen mit Gott !
 
Misio 19.03.2013 09:51
Römer 8.14

Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermal fürchten müsstet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater!

Dieser Geist gibt Zeugnis . . .

Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi; wenn anders wir mit ihm leiden, auf dass wir auch mit ihm verherrlicht werden.
 
Misio 19.03.2013 10:13
Aber nochmals zur Ausgangsfrage

> Warum lässt Gott das zu ?

Ein Kind wächst im Mutterleib heran. Zwei glückliche Eltern erwarten es.
Ein anderes wird, wie ca. 120.000 im Jahr in Deutschland, getötet und entsorgt.
Warum lässt Gott das zu?
Ein junger Mann schwängert ein Mädchen und verlässt es, eine Ehe zerbricht nach 23 Jahren.
Warum lässt Gott das zu?
Ein 34 Jahre alter Familienvater stirbt an Krebs. Millionen Menschen sind am Horn von Afrika vom Hungertod bedroht. Die UN sprechen von 24.000 Hungertoten täglich.
Warum lässt Gott das zu?
Erdbeben, Tsunamis, Überschwemmungen, Wirbelstürme und andere Naturkatastrophen ruinieren ganze Landstriche und fordern ungezählte Tote.
Warum lässt Gott das zu?

Nach jeder Katastrophe beginnt die Suche nach den Schuldigen.
Einer wird immer gefunden und manchmal bleibt nur noch Gott übrig, weil die Ausmaße so gewaltig sind, dass wir es Menschen einfach nicht mehr zutrauen.

Zum anderen ist dieser Vorwurf an Gott, doch ein allzu gutes Versteck.

Ich bringe Gott also erst einmal unter Rechtfertigungsdruck und hoffe, dass er sich bei der Beantwortung der Frage verzettelt, wodurch dann seine Schuld bewiesen wäre.

Auf diese Weise wurden schon mehr als eine Karriere beendet.
Doch auch die Behauptung, die Frage sei schlecht, ist auch keine befriedigende Antwort.

> Das System kippt

Ein Hochdruck- und ein Tiefdruckgebiet erzeugen Wind, elektrischer Strom braucht Plus- und Minuspol. Die jährlichen Überschwemmungen des Niltales machen den Boden fruchtbar und sind das Geheimnis hinter der Hochkultur der Pharaonen.
Wir lernen aus Misserfolgen. Nur wer Traurigkeit kennt, kann Freude schätzen. Wer Höchstleistungen vollbringen will, muss auch gut schlafen.

In der Bibel wird das Spannungsfeld, das Entwicklung hervorbringt, so beschrieben:

1. Mose 8,22
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

Unser Leben braucht ein Spannungsfeld. Wir würden nicht ohne leben wollen.

Erst ein ausgewogenes Maß von hell und dunkel, warm und kalt, Regen und Trockenheit macht Leben und Lebensqualität möglich.

Die Katastrophe ist , wenn das System aus dem Gleichgewicht kommt.

Es steht also nicht die Frage nach Gutem oder Schlechtem, sondern die nach dem Zuviel des Guten.

> Selbstgemachte Katastrophen

Krankheiten und Seuchen entstehen aus einem Ungleichgewicht. Es gibt Armuts- und Wohlstandskrankheiten und beide Formen raffen die hoffnungsvoll Gesunden dahin.

Viele Naturkatastrophen entstehen durch Erosion, falsche Besiedlung und Umweltzerstörung.
Viele Jahrtausende lang wurde die St.-Andreas-Verwerfung als Wohnort gemieden. Nur wir bauen dort Atomkraftwerke und geben uns verwundert, wenn die Erde dort das tut, was sie immer tat: beben.

Auch wenn es immer wieder wiederholt wird und sich doch nichts ändert: Die Erde bringt genug Lebensmittel für alle hervor und sie hat genügend Wasser.

Nicht unbedingt für das tägliche Vollbad der Weltbevölkerung aber ausreichend, um nicht zu verdursten.

Fakt ist, dass die meisten Katastrophen, die wir Gott anlasten, hausgemacht sind.

Sie sind Folgen unseres Egoismus und unserer Gier.

Dazu gehören die Kriege mit Millionen Toten und die zerstörten Beziehung mit ihren gebrochenen Herzen.

Gott hat den Menschen die Erde anvertraut.
1. Mose 1, 28

Gott sprach zu den Menschen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan.

Sehr schnell erforschten die Menschen die Erde. Sie verstanden Naturereignisse und nutzten sie. Dann meinten die Menschen, die Natur beherrschen zu können, schließlich entschieden sie sich, sie zu ignorieren.

* * * * * * *
 
Misio 19.03.2013 10:18
Warum sind wir nur immer wieder so überrascht ?

Warum lasse ich das zu ?

Wir sind uns einig, dass die Menschen dabei sind, ihre Lebensgrundlage zu zerstören.
Wir wünschen uns mehr Rücksicht auf die Natur.

Warum gehen wir dann selbst so gleichgültig mit den Ressourcen um?

Kraftwerke zerstören die Natur aber mein Strom kommt aus der Steckdose. Alle Welt ist sich einig, dass der zweite Weltkrieg von den Deutschen begonnen wurde. Die Deutschen sind sich einig, dass es Hitler war. Um die bedrückenden Fragen los zu werden, legte man dann Gott die Frage vor, wie er den Tod von allein 6 Millionen Juden mit seinem angeblich liebevollen Wesen vereinbaren kann.

Am Ende der Kette der Schuldzuweisungen kommt dann Gott.

So entsteht vor unserem Auge eine riesige Gleichung mit vielen Unbekannten.

Aber es gibt ein geeignetes mathematisches Mittel, eine unübersichtliche Gleichung begreiflicher zu machen: Das Kürzen. Kürzen wir also unsere Lebensgleichung zusammen, bleibt folgende Frage:

Warum lasse ich das zu?

Die Welt und das Leben ist zu komplex, um alles übersehen zu können, doch ich kann bei mir anfangen.

Hat nicht mein Egoismus genügend Katastrophen ausgelöst ?

Waren da Hoffnungen, Träume, Ideale?

Öffne ich heute die Augen und sehe verbrannte Erde?

Kam die Flut und nicht war mehr da?

Ich kann das ändern. Heute.

Und eigenartiger Weise hat das dann doch etwas mit Gott zu tun.

Ich bin der Überzeugung, dass sich unser ganzes Leben ändert, wenn wir das Kriegsbeil gegen Gott begraben und uns mit ihm versöhnen.

Dann brauchen wir auch nicht mehr aus Aggression gegen Gott Dinge zu tun, die wir von vorn herein als falsch erkannt haben.

Denn das ist die Sehnsucht Gottes:

Dich und mich als Partner zu haben. Ganz bewusst und ganz freiwillig.

Deswegen hat Gott seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt.
Deswegen starb Jesus an einem Kreuz. Damit hat er die Buße für die Katastrophen bezahlt, die mein Egoismus ausgelöst hat.

Das beantwortet die Frage, wozu wir Jesus und Gott überhaupt brauchen. Jesus sagt über sich selbst und seinen Auftrag in
Johannes 10,10

Ich bin gekommen, damit die Menschen das Leben und das im Überfluss haben.

von Pastor Andreas Rückert
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