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KALENDERBLATT 21. Jan.:(Hebr 6,10-20)(Mk 2,23-28), Agnes

KALENDERBLATT 21. Jan.:(Hebr 6,10-20)(Mk 2,23-28), Agnes
Lesung (Hebr 6,10-20)
In der Hoffnung haben wir einen sicheren und festen Anker


Schwestern und Brüder!
Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen
   und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt,
   indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.
Wir wünschen aber,
   dass jeder von euch
   im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung
   bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt,
damit ihr nicht träge werdet,
sondern Nachahmer derer seid,
   die durch Glauben und Geduld
   Erben der Verheißungen sind.
Denn als Gott dem Abraham die Verheißung gab,
   schwor er bei sich selbst,
   da er bei keinem Höheren schwören konnte,
und sprach: Fürwahr, ich will dir Segen schenken in Fülle
   und deine Nachkommen überaus zahlreich machen.
So erlangte Abraham durch seine Ausdauer die Verheißung.

Menschen nämlich schwören bei dem Höheren;
der Eid dient ihnen zur Bekräftigung
   und schließt jeden weiteren Einwand aus;
deshalb hat Gott,
   weil er den Erben der Verheißung
   ausdrücklich zeigen wollte,
   dass sein Entschluss unabänderlich ist,
   sich mit einem Eid verbürgt.

So sollten wir durch zwei unwiderrufliche Taten,
   bei denen Gott unmöglich täuschen konnte,
   einen kräftigen Ansporn haben,
wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben,
   festzuhalten an der Hoffnung.

In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele,
   der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang;
dorthin ist Jesus für uns als Vorläufer hineingegangen,
er, der nach der Ordnung Melchísedeks
   Hohepriester geworden ist auf ewig.


Evangelium (Mk 2,23-28)
Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat

An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder
und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab.
Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun!
Das ist doch am Sabbat nicht erlaubt.

Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat,
   als er und seine Begleiter hungrig waren
   und nichts zu essen hatten,
wie er zur Zeit des Hohepriesters Ábjatar
   in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß,
   die außer den Priestern niemand essen darf,
und auch seinen Begleitern davon gab?

Und Jesus sagte zu ihnen:
   Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht,
   nicht der Mensch für den Sabbat.
Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.


Gedenktag 

Agnes

Sie ist DER Idealtypus einer jungfräulichen Märtyrerin und keine wurde so früh wie sie verehrt: Agnes. Bereits Damasus I. (um 305-384) widmete ihr ein Gedicht: "O, Du mir Ehrwürdige, hohe, heilige Zierde der Scham, sei gnädig, erlauchte Märtyrin, so fleh' ich, des Damasus Bitten!" Der Überlieferung nach soll die aus einer Adelsfamilie stammende Agnes (um 237-250) in Rom gelebt haben. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit wollter der Sohn des Stadtpräfekten sie heiraten, doch Agnes lehnte ihn ab. Nach beharrlichem Nachfragen eröffnete sie ihm schließlich, ihr Verlobter sei Christus. Daraufhin wurde Agnes vor Gericht gestellt und zum Tod verurteilt. Zuvor sollte sie jedoch entkleidet und vergewaltigt werden. Als der zurückgewiesene Sohn des Präfekten eben dies versuchte, fiel dieser tot um. Agnes rief ihn durch ihr Gebet wieder ins Leben und wurde darum der Hexerei bezichtigt. Nachdem ihr die Flammen des Scheiterhaufens nicht geschadet hatten, stieß ihr ein Soldat ein Schwert durch die Kehle – wie bei der Schlachtung eines Lammes. Darum und wegen der Nähe ihres Namens "Agnes" zum lateinischen Wort für "Agnus" (Lamm) wird sie oft zusammen mit diesem Tier dargestellt.

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Engelslhaar Gestern, 18:13
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